Vollmacht Muster deutsch englisch

Wie zum Beispiel die Niederlande, die seit langem der größte Erdgaslieferant der Europäischen Union sind. Das Land hat beschlossen, die Produktion der fossilen Brennstoffe innerhalb eines Jahrzehnts vollständig einzustellen und die Pipeline-Infrastruktur für Gas aus Windkraft mit Hilfe von Power-to-Gas oder P2G-Technologie zu nutzen. In sechs Jahren werden keine Autos mehr mit Verbrennungsmotoren zugelassen. Der Bürgermeister und die EnBW legten die erforderlichen Unterlagen vor — mehrere hundert Seiten und eine Reihe von Umweltstudien. Doch die Behörden forderten immer mehr: Artenschutzanalysen, Vogelflugmuster, Lärmemissionen, Schattenmuster und nicht zuletzt mögliche Gefahren für die Barbastelle Fledermaus, zusammen mit detaillierten Informationen über die lokale Bevölkerung. Schließlich stimmten die Beamten nach dem vierten Antrag im vergangenen Jahr dem Bau des Windparks zu. Vor neun Jahren hat Rainer Spies, Bürgermeister der Gemeinde Reinsfeld im Südwesten Deutschlands, mit den Planungen für den Bau eines Windparks begonnen. Gemeinsam mit dem Energieversorger EnBW wollte er in einem kleinen Wald unweit der Autobahn zwischen Trier und Saarbrücken 15 Turbinen errichten. “Alles schien fertig zu sein”, sagt Spies. Doch dann begann der Genehmigungsprozess. Die anderen Tage sind schmutzig und grau: Der größte Teil des Stroms, den Deutschland braucht, wird noch durch kohleverbrennende Kohle produziert. Dann gibt es die Millionen von Öl- und Erdgasöfen in deutschen Kellern und die Straßen voller Autos mit Diesel- und Benzinmotoren.

Windkraftanlagen und Sonnenkollektoren wurden im ganzen Land installiert — aber die Kohlekraftwerke blieben in Betrieb. Die Regierung richtete neben dem schmutzigen ein sauberes Energiesystem ein. Aber warum? Weil Berlin Angst hatte, alles zu tun, was einem einzelnen Unternehmen oder Wähler schaden könnte. Das Küstenprojekt soll zeigen, dass Windkraft auch nach dem Weggang der EEG-Subventionen rentabel bleiben kann. Es zeigt, wie flexibel und vernetzt das Energiesystem von morgen sein muss und wie viel komplexer es sein wird, erneuerbare Energien zuverlässig zur Verfügung zu stellen. Anstatt den Wählern zu erklären, warum es notwendig ist, ein solches Netz durchzuführen, um Energie aus dem windigen Norden in den industriell starken Süden zu bringen, haben Politiker angesichts der NIMBY-Proteste verwelkt. Tatsächlich soll fast überall ein solcher Hochspannungsmast oder eine Windkraftanlage errichtet werden, die Beamten werden mit Protest empfangen. Die Politiker haben daher beschlossen, den größten Teil davon unterirdisch zu legen, was wesentlich teurer ist und jahre länger dauern wird, um zu bauen. Die EEG-Zuschüsse haben dazu geführt, dass in Deutschland 1,7 Millionen Solaranlagen installiert wurden. Hinzu kommen rund 30.000 Windkraftanlagen an Land und weitere 1.305 vor der Küste in Nord- und Ostsee. In einigen Fällen erzeugen diese Anlagen Strom zu einem Preis von weniger als vier Cent pro Kilowattstunde, was ihn billiger macht als Kohle oder Atom. Mit der 1949 von der Bundesrepublik Deutschland verabschiedeten Verfassung der Republik wurde ein föderales System geschaffen, das den konstituierenden Bundesländern bedeutende Regierungsbefugnisse verleiht.

Vor der Wiedervereinigung gab es 11 westdeutsche Bundesländer (darunter Westberlin, das den Sonderstatus eines stimmberechtigten Landes hatte), aber mit dem Beitritt Ostdeutschlands gibt es nun 16 Bundesländer in der Einheitsrepublik. Das größte Bundesland ist Bayern, das reichste ist Baden-Württemberg, am bevölkerungsreichsten ist Nordrhein-Westfalen. Deutschland ist eine demokratische, föderale parlamentarische Republik, in der die Gesetzgebungsbefugnis des Bundes dem Bundestag und dem Bundesrat (dem Vertretungsorgan der Länder, der Länder) übertragen wird. Die Gesetzgebungsbefugnis des Bundes ist zwischen Bundestag und Bundesrat aufgeteilt. Der Bundestag wird direkt vom deutschen Volk gewählt, während der Bundesrat die Regierungen der Länder vertritt.

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